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Flimserbach - Flon (Le
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8 Artikel | Textanfang / Anzahl Wörter |
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FLON | # So heissen zahlreiche Bäche der französischen Schweiz; vom latein. flumen = Fluss, Bach. Deminutiv / 18 |
FLON _2 | # (LE) (Kt. Freiburg u. Waadt). Bach; entspringt auf einer sumpfigen Hochfläche s. Les Écasseys / 128 |
FLON _3 | # (LE) (Kt. Waadt, Bez. Lausanne). Bach, rechtsseitiger Zufluss zum Genfersee; entspringt im s. / 426 |
FLON _4 | # (LE) (Kt. Waadt, Bez. Lavaux). Bach. S. den Art. Forestay (le). / 13 |
FLON _5 | # (LE) (Kt. Waadt, Bez. Moudon und Oron). Bach. S. den Art. Carouge (le). / 15 |
FLON _6 | # (LE) (Kt. Waadt, Bez. Payerne). Bach; entspringt sehr nahe der Kleinen Glâne auf der sumpfigen / 74 |
FLON _7 | # (LE) oder LA GILLIÈRE (Kt. Waadt, Bez. Rolle). Bach, entspringt n. Gilly in 770 m im Hintergrund / 63 |
FLON _8 | # (LE) (Kt. Wallis, Bez. Monthey, Gem. Vouvry). 1043 m. Gruppe von 8 Häusern, in dem über dem / 79 |
FLON
816 Wörter, 5'017 Zeichen
Flon.
So heissen zahlreiche Bäche der französischen Schweiz;
vom latein. flumen = Fluss, Bach.
Deminutive: Flonzel und Flonzalet.
Flon
(Le) (Kt. Freiburg u. Waadt). Bach; entspringt auf einer sumpfigen Hochfläche s. Les Écasseys und 8 km s. Romont in 898 m, fliesst längs der Waldungen von Roubata, Le Riez und Antimoz, geht unterhalb Bouloz, Porsel, Pont und Oron le Châtel vorbei, durchfliesst Oron la Ville und mündet nach 11 km langem Lauf bei Châtillens in 604 m von rechts in die Broye. Nimmt bei Oron le Châtel die Bäche Albaney und Moflon auf und treibt die Mühlen von Le Riez, Porsel, Pont de la Corbaz. Fliesst bis jenseits Pont auf eine Strecke von 5,5 km auf Freiburger Boden, bildet dann auf eine Länge von 1,5 km die Grenze zwischen Freiburg und Waadt und tritt beim Schloss Oron ganz auf diesen Kanton über. Sein Gefäll beträgt 2,63%.
Flon
Flon (Le) - Fluchthorn
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Seite 42.135.(Le) (Kt. Waadt, Bez. Lausanne). Bach, rechtsseitiger Zufluss zum Genfersee; entspringt im s. Jorat, 1 km n. Épalinges u. 6 km nnö. Lausanne im Wald bei der Lokalität Les Sept Fontaines in 820 m und mündet nach etwa 11 km langem Lauf 2,6 km sw. Lausanne. Fliesst zunächst dem vom Wald von Sauvabelin bestandenen Hang entlang, tritt nach weiteren 2 km in die Stadt Lausanne ein, die er mitten durchzieht und wo er sich auf eine Strecke von 2,5 km nach W. wendet, biegt dann beim Vorort Malley neuerdings nach S. um und behält diese Richtung auf 1,5 km bis zur Mündung bei. Geht mehrfach durch Moränenschutt, hat sich unmittelbar über der Stadt sein Bett in anstehender Molasse ausgewaschen, durchzieht unterhalb der Stadt eine fruchtbare u. schöne Landschaft u. quert kurz vor seiner Mündung in den Ebenen von Vidy die einzige flache Gegend an seinem Lauf. Nimmt mehrere kleine Zuflüsse auf, deren bedeutendster, die Louve, von den Höhen nw. über Lausanne herkommt und in der Stadt selbst von rechts mündet. Seinem nur wenig ausgedehnten Einzugsgebiet entspricht die im Allgemeinen geringe Wasserführung des Flon. Zeitweise kann er aber zum gefährlichen Wildbach werden und mit seinen Hochwassern grossen Schaden anrichten. So z. B. ¶
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1831, in welchem Jahre neun mit Rettungsarbeiten beschäftigte Männer ertranken, dann wieder 1888 u. 1889. Vor Zeiten flossen Flon u. Louve offen durch Lausanne, bis die neuere Entwicklung der Stadt deren Eindeckung wünschenswert machte. Zuerst kamen 1836-1839 der Abschnitt des Flon im Zentrum der Stadt und der der Louve unter der jetzigen Place de la Riponne an die Reihe, dann folgten seit 1849 neue Arbeiten, die zu verschiedenen Malen bis 1874 fortgesetzt wurden. Um die Wiederkehr von Verwüstungen, wie der Bach solche 1888 u. 1889 verursacht hatte, zu verhindern u. aus andern Gründen hat man in neuester Zeit mit finanzieller Beihilfe des Bundes den Flon auch oberhalb u. unterhalb der Stadt und dazu auch noch die Louve derart eingedeckt, dass beide zusammen jetzt auf eine Strecke von etwa 3 km unterirdisch fliessen.
Dazu kommen Kanalisationsarbeiten unterhalb der Stadt (gemauerter Ueberfall) und nahe der Mündung, bei welchem Anlass auch die Brücke von La Maladière der alten Strasse nach Genf umgebaut worden ist. Im Oberlauf trieb der Flon einst mehrere Sägen und wurde auch in der Stadt selbst und ihrer Umgebung von einer Reihe von Mühlen, Sägen, verschiedenen Fabriken und Werkstätten, Gerbereien, etc. ausgenützt. Die Mehrzahl dieser Betriebe ist aber der Verbauung und anderer Ursachen wegen aufgehoben worden. Heute verwenden noch eine Giesserei, eine grosse Mühle, eine Chokoladefabrik, eine Knochenmühle, zwei Gerbereien etc. die Wasserkraft des Flon.
Flon
(Le) (Kt. Waadt, Bez. Lavaux). Bach. S. den Art. Forestay (le).
Flon
(Le) (Kt. Waadt, Bez. Moudon und Oron). Bach. S. den Art. Carouge (le).
Flon
(Le) (Kt. Waadt, Bez. Payerne). Bach; entspringt sehr nahe der Kleinen Glâne auf der sumpfigen Ebene w. Combremont le Petit (695 m), geht zwischen Combremont le Petit im S. und Combremont le Grand im N. durch, fliesst während der letzten 500 m seines Laufes auf Freiburger Boden und mündet nach 5 km langem Lauf in den Richtung nach NO. und O. bei Cheiry (557 m) von links in die Lembaz (Zufluss zur Broye).
Flon
(Le) oder la Gillière (Kt. Waadt, Bez. Rolle).
Bach, entspringt n. Gilly in 770 m im Hintergrund eines kleinen, in den Hang des Weinbaubezirkes der Côte eingeschnittenen Tobels, entwässert dieses, fliesst an Vincy und Gilly vorbei durch die untern Hänge der Weinberge und die Uferebene des Genfersees und mündet in diesen von rechts nach 4 km langem Lauf in der Richtung NW.-SO.
Flon
(Le) (Kt. Wallis, Bez. Monthey, Gem. Vouvry).
1043 m. Gruppe von 8 Häusern, in dem über dem Dorf Vouvry in die Rhoneebene ausmündenden kleinen Thal, am linken Ufer des Wildbaches Fosseau und am Fuss des Tâche. 3 km w. der Kirche Vouvry;
an der Verzweigung der Wege über den Col de Vernaz und ins Thal von Tanay. 36 kathol. Ew. 400 m ö. Flon das dieser Häusergruppe und dem Weiler Vesenand gemeinschaftliche Schulhaus. 1281: le Flon de Miex.