Grammátik | eLexikon | Philologie und Alterthumskunde - Sprachenkunde - Grammatik. Lautlehre
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Gramm - Grammatik
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2 Artikel | Textanfang / Anzahl Wörter |
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Grammátik | (griech., Sprachlehre), die Gesamtheit der Regeln über die Laute (s. Lautlehre) und Formen / 606 |
Grammátik _2 | # (grch.) ist die Darstellung des vorhandenen Materials der Sprache, ihres Baues und der Gesetze / 235 |
Grammátik
3 Seiten, 841 Wörter, 6'327 Zeichen
Philologie und Alterthumskunde — Sprachenkunde — Grammatik. Lautlehre
Titel
Elemente zu Grammátik:1) Lautlehre, Darstellung des Lautsystems der Sprache
Grammátik
(grch.) ist die Darstellung des vorhandenen Materials der Sprache, [* 2] ihres Baues und der Gesetze ihrer Entwicklung und Veränderung. In neuerer Zeit zerfällt die wissenschaftliche Grammátik einer Sprache gewöhnlich in folgende Teile:
1) Lautlehre, Darstellung des Lautsystems der Sprache, des Verhältnisses der einzelnen Laute zueinander, ihrer gesetzmäßigen Veränderungen, bei vergleichender Behandlung auch ihres Verhältnisses zu den Lauten der verwandten Sprachen oder der Ursprache des betreffenden Sprachstammes;
2) Stammbildungslehre, behandelt die Wurzeln, die aus ihnen abgeleiteten Stämme und die Mittel der Ableitung (s. d.);
3) Flexionslehre, behandelt die Deklination und Konjugation;
4) Syntax, behandelt die Bildung und die Formen des Satzes. – Unter den abendländ. Kulturvölkern wurde die erste Grammátik von dem alexandrinischen Gelehrten Dionysius Thrax (s. d.) verfaßt. Seine «Techne grammatike» (ars grammatica) wurde seiner Darstellung nach Muster für die nachfolgenden Grammátik, und man darf sagen, daß kaum ein Werk der ganzen Profanlitteratur des Abendlandes einen so weitreichenden Einfluß geübt habe wie dieses. – Grammátik wird häufig im allgemeinern Sinne gleichbedeutend mit Sprachforschung und Sprachwissenschaft (s. d.) gebraucht, ¶