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Platinmetalle | eLexikon | Chemie - Metalle

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Platinen - Platoden

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Platinmetalledie im Platinerz neben Platin vorkommenden Metalle Osmium, Iridium, Ruthenium, Rhodium und Palladium / 142

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Platinmetalle

142 Wörter, 1'082 Zeichen

Chemie — Metalle

Platinmetalle,

die im Platinerz neben Platin vorkommenden Metalle Osmium, Iridium, Ruthenium, Rhodium und Palladium, welche mit Ausnahme des letztern nur im gediegenen Platin gefunden werden. Die Körner des letztern sind von ungleicher Beschaffenheit; einige werden von Königswasser gelöst, andre nicht. Die erstern enthalten überwiegend Platin neben Iridium, Rhodium, Palladium, Eisen, [* 2] Kupfer, [* 3] etwas Osmium und sehr wenig Ruthenium, die letztern, weit härtern Flittern und Körner sind Osmiumiridium und enthalten überwiegend Iridium, Osmium, Rhodium und Ruthenium neben wenig Platin, Palladium, Eisen, Kupfer.

Nach dem Behandeln des Platinerzes mit Königswasser bleiben diese Körner und Flittern zurück (Platinrückstände) und werden dann nach verschiedenen Methoden weiter in ihre Bestandteile zerlegt. Alle Platinmetalle sind aus ihren Verbindungen leicht reduzierbar, und ihre Chloride geben mit Salmiak und Chlorkalium schwer lösliche Doppelsalze. Sie sind sämtlich schwer schmelzbar, und Osmium ist nicht nur das strengflüssigste, sondern auch das schwerste aller Metalle.