Platte | eLexikon | Bildende Künste - Bauwerke und deren Theile
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Platte - Plattfuß
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8 Artikel | Textanfang / Anzahl Wörter |
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Platte | tritt als Base, Zwischenglied und Deckglied besonders in der antiken und Renaissancearchitektur / 41 |
PLATTE | # PLATTIS, PLATTNAS, PLATTWIL, PLATTA, PLATTAS, PLATTIS etc. Ortsnamen, besonders in den Kantonen / 83 |
PLATTE _2 | # (Kt. und Bez. Schwyz). 672 m. Vorberg des Engelstocks und Hochstocks n. über dem Lowerzersee. / 84 |
PLATTE _3 | # (ENNET DER) (Kt. Schwyz). Landschaft. S. den Art. Ennet der Platte. / 13 |
PLATTE _4 | # (HEISSE) oder SCHWARZES BRETT (Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). 2152 m. Dunkelgefärbte und nahezu / 65 |
PLATTE _5 | # (HELLE) (Kt. Bern, Amtsbez. Ober Hasle). 1750-1500 m. Grosse Felswand mit Gletscherschliffen, / 71 |
PLATTE _6 | # (ROTE) (Kt. Graubünden, Bez. Plessur). 1502 m. Bewaldeter Felskopf; Ausläufer des Montalin / 42 |
PLATTE _7 | (Kt. Glarus, Gem. Näfels). 1130 m. 2 Häuser auf einer sonnigen Terrasse, am O.-Ende der Kette / 43 |
Platte
442 Wörter, 3'022 Zeichen
Bildende Künste — Bauwerke und deren Theile
Im Meyers Konversations-Lexikon, 1888
Platte
tritt als Base, Zwischenglied und Deckglied besonders in der antiken und Renaissancearchitektur auf, wobei sie mehr oder minder ausladet und in den meisten Fällen glatt und unverziert bleibt.
Plättchen bilden die kleinsten Trennungsglieder von Haupt- und Zwischengesimsen, Sockeln u. dgl.
Im Geographisches Lexikon der SCHWEIZ, 1902
Platte,
Plattis, Plattnas, Plattwil, Platta, Plattas, Plattis etc. Ortsnamen, besonders in den Kantonen St. Gallen und Graubünden (40mal) verbreitet;
bezeichnen einen flachen, abgeplatteten Bergrücken, eine felsige Terrasse oder auch ein Felsband und eine Felsplatte überhaupt. In der Form Blatten oder Platten auch in der ganzen deutschen Schweiz vorkommend.
Italienisch piatto und französisch plat.
Alle diese Formen gehen auf eine gemeinsame romanische Wurzel zurück.
Vergl. das Schweizer.
Idiotikon. Band 5, S. 189;
Götzinger, Wilh. Die roman. Ortsnamen des Kantons St. Gallen. St. Gallen 1891.
Platte
(Kt. und Bez. Schwyz).
672 m. Vorberg des Engelstocks und Hochstocks n. über dem Lowerzersee.
Trägt zuoberst die Ruine der ehemaligen Burg der Herren von Engiberg, die auf der Grenze zwischen dem alten Land Schwyz und dem von den Schwyzern 1269 den Habsburgern abgekauften Land Ennet der Platte stand.
Dem Hang der Platte folgen die Gotthardbahn (in 460 m), die über die Häusergruppe Platte (492 m) führende alte Strasse Schwyz-Steinen und die über Burg (650 m) gehende neue Strasse Schwyz-Sattel.
Eocän er Nummulitenkalk.
Platte
(Ennet der) (Kt. Schwyz). Landschaft. S. den Art. Ennet der Platte.
Platte
(Heisse) oder Schwarzes Brett (Kt. Bern, Amtsbez. Interlaken). 2152 m. Dunkelgefärbte und nahezu senkrechte Felswand; mitten im Eisfall des Grindelwald Fiescherfirns zum gleichnamigen Gletscher, zwischen dem Kalli und dem Zäsenberghorn. Dass diese Wand nicht mit Eis bedeckt ist, beruht einfach auf ihrer zu grossen Steilheit, während man in der alpinen Literatur früherer Zeiten die Erscheinung oft durch das Vorhandensein von warmen Quellen erklären wollte.
Platte
(Helle) (Kt. Bern, Amtsbez. Ober Hasle).
1750-1500 m. Grosse Felswand mit Gletscherschliffen, am linken Ufer der Aare oberhalb dem Handeckfall und zwischen dem Aelplistock und dem Schaubhorn.
Bildet eine stellenweise bis zu 45° geneigte Granitwand, die so glatt ist, dass sie dem Kletterer beinahe keine Griffe bietet.
Sie wird vom alten Weg auf die Grimsel traversiert, der vor dem Bau der neuen Strasse den einzigen Zugang zu diesem Passe bildete.
Platte
(Rote) (Kt. Graubünden, Bez. Plessur). 1502 m. Bewaldeter Felskopf; Ausläufer des Montalin und Hochwang, zwischen dem Kaltbrunner- und dem Scaläratobel und 3 km nö. Chur. Beliebtes Ausflugsziel der Bewohner von Chur, durch einen Fussweg mit den Spazierwegen im schönen Mittenbergwald verbunden.
Im Geographisches Lexikon der SCHWEIZ, 1902
Planchouet - Pont Turr
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* 3
Seite 47.1125.Platte
(Kt. Glarus, Gem. Näfels).
1130 m. 2 Häuser auf einer sonnigen Terrasse, am O.-Ende der Kette des Rieseten, der mit einer hohen Felswand gegen das Linthal abfällt;
2 km nw. der Station Näfels der Linie Weesen-Glarus. 13 kathol. Ew. Pfarrei Näfels.